Aug 10 2015

Viva Las Vegas

Las Vegas
Montag, den 10.08.2015

2. Reisetag

08:30 Uhr ♥ Der Tag wartet auf uns!

Geplanter Tagesablauf:

  1. Frühstück. Wenn wir’s finden bei Wendy’s
  2.  Sightseeing
  3. Um Ca. 14:30 Uhr zurück ins Hotel ‚frisch‘ machen und einen Mittagsschlaf machen
  4. 18:00 Uhr Zaubershow ‚Illusions‘ von und mit  Jan Rouven im Tropicana
  5. Las Vegas By Night

Und wie war unsere Nachtruhe? Na es ging so. Die neun Stunden Zeitunterschied merkt man eben doch; und die Klimaanlage lief und lief und lief …

Nun ja, der Aufenthalt in der Wärme von Las Vegas war dann fürs erste doch nicht so lang! Um 09:30 Uhr gings raus Richtung Wendy’s, da gab es aber nur Burger und keine Pancakes, aber darauf hatte keiner von uns richtigen Appetit. Also umdisponieren und weiter zu Denny’s (Location via Street View). Hier war’s dann richtig amerikanisch. Am Eingang musste man seinen Namen sowie die Personenanzahl angeben. Wir wurden freundlich gebeten doch Platz zu nehmen, sobald etwas für uns frei wird würde man uns aufrufen. Nach ca. 10 Minuten Wartezeit wurde Familie ‚Wulfs‘ (oder so  :-D) aufgerufen. Bedient hat uns Mandy. Die drei Mädels haben etwas mit Pancakes bestellt, ich entschied mich für ‚Santa Fee Skillet‘, wobei Skillet Pfanne heißt.

Und es war reichlich, sehr reichlich! Von unseren Töchtern habe ich noch ein paar Pancakes abbekommen  :mrgreen:

Nach diesem fulminanten Frühstück ging es auf Entdeckungstour! Unter Protest unserer Jüngsten, der vom XXL Frühstück
leicht übel war 😥

Zuerst ging’s ins Tropicana, wo wir uns heute Abend die Zaubershow ‚Illusions‘ von Jan Rouven ansehen werden. Die Karten hatten wir schon  über unser Reisebüro vorbestellt! Jetzt musste die Wulfes-Bande noch herrausfinden wo die Voucher einzulösen sind. Dann rüber ins Excalibur, einem Hotelkomplex im Stil einer riesengroßen Disney Spielzeugburg, und rüber zum Luxor, einer Anlage im ‚Pyramiden Style‘. Und über all die,je nach Hotelthema angepassten,  Casinobereiche  mit ‚ping, ping, ratter, ratter‘ Spielautomaten, Roulettetischen etc.

Da unserer „Lütten“ immer noch schlecht war, ging’s ’spontan‘  zurück ins Hotel, einen Mittagsschlaf machen. Wie gesagt, die Zeitumstellung steckte uns immer noch in den Knochen.

Tropicana Hotel, Las Vegas (NV) – ca. 1700 – Let the show begin!

Aber zuerst müssen noch unsere Voucher eingelöst werden! Und dann ab in die riesen Schlange. Keinen drängelt, keiner schupptst, alle Leute sind friedlich, keiner motzt.
Gegen 17:45 Uhr ist Einlass. wir haben die Plätze C7 bis C10; recht nah dran am Geschehen, aber weit genug weg um nicht bei der erst besten Gelegenheit auf die Bühne geholt zu werden.

Und dann 1 1/2 Stunden ‚Illusions‘. Echt toll wenn man bei so einer Zaubershow einmal richtig nah dabei sein kann; einfach unglaublich! Und dann denkt man weiß wie der Trick gehen könnte, aber sicher ist man sich ganz und gar nicht. Auf jeden Fall war diese Show ein Highlight unseres Aufenthaltes in Las Vegas!

P.S.:
Im April 2016 wurde die Show von einem Tag auf den anderen abgesetzt, da der Star-Magier Jan Rouven in Haft sitzt. Die Hintergründe findet man im Internet.

Unsere Jüngste war nach der Show so müde, dass sie sich nicht mehr mit in ‚Getümmel‘ von Las Vegas ‚werfen‘ wollte. Also kurzer Zwischenstopp im Hotel und dann zu Dritt weiter ‚In The Heat Of The Night‘!

Demnächst mehr!

Las Vegas vor mehr als 50 Jahren  😆

Trailer zu 'Viva Las Vegas'

Ein Vorgeschmack auf den ‚Oregon Trail‘:
Pioneer Quest: A Year In The Real West

Aug 09 2015

Money, Money, Money

Las Vegas
Sonntag, den 09.08.2015

1. Tag

Der Landeanflug auf Las Vegas war einfach grandios! Von weitem kam die Stadt immer näher, im Zentrum DER ‚Strip‘ mit seinen hohen Hotelbauten.

Aber wir mussten eine weite Anflugkurve fliegen, da, wie uns unser Pilot mitteilte, Fallwinde vom nahen Gebirge erst kurz vor der Landung die Zuweisung der Einflugrichtung und somit der Landebahn zuließen. Die Landung selbst war dann auch ziemlich ‚turbulent‘! Gegen 14:00 Uhr Ortszeit, setzten wir auf US amerikanischem Boden auf.

Wir kramten unsere Sachen zusammen, verließen das Flugzeug und trabten im Gänsemarsch, zusammen mit den anderen Passagieren, Richtung Grenzkontrolle bzw. Einwanderungsstelle. Alles lief, in amerikanischer Manier, völlig reibungslos. Die Schlange vor den Countern war zwar riesig, aber alles war super organisiert. Der Einwanderungsbeamte konnte sogar Scherze machen und richtig lächeln. Unsere Fingerabdrücke wurden gescannt, warum reisen Sie ein, was wollen Sie in den USA machen, wo wollen Sie zuerst hin, danke und einen schönen Urlaub!
Im Anschluss ging es zur Gepäckausgabe und dann durch den Zoll. Auch hier keine besonderen Vorkommnisse.

America, here we are!

Nun standen wir mit unseren Koffern in der Ankunftshalle, also erst einmal ‚raus‘ die Lage peilen!

Da wir seit unserer Ankunft im Frankfurter Flughafen nur wohltemperierte ‚Air Condition Luft‘ gewohnt waren, traf uns die Wärme wie ein ‚Hammer‘. Um die 38°C, nicht schlecht. Egal, jetzt ins Hotel und zwar so schnell wie möglich.

Die Auswahl an Transportmitteln bestand aus jeder Menge Bussen und noch mehr Taxis. Was jetzt nehmen? Wir entschieden uns für’s Taxi. Es muss nicht besonders erwähnt werden das auch Taxiruf super organisiert war. Man stellt sich in der Schlange bei einem ‚Einweiser‘ an. Wie viele Personen Sir, vier?! Ist das all ihr Gepäck? Ein kurzer Pfiff, einige unverständliche Handbewegungen und schwupp steht das ‚passende‘ Taxi vor einem! Nehmen Sie dieses Taxi bitte! Und hast Du dich nicht versehen sitzt man schon im Taxi. By the way, vor lauter Aufregung habe ich vergessen dem Einweiser einen Tip (Trinkgeld) zu geben, er hat mich aber nicht aus dem Wagen gezogen.

Apropos Tip . In der USA gibt es zwar auch einen Mindestlohn, aber der ist gerade im Dienstleistungsbereich so niedrig, dass die Angestellten auf den ‚Tip‘ angewiesen sind.

Einen recht guten Überblick, wieviel Trinkgeld angemessen ist, findet man auf diversen Homepages (Als exemplarisch anzusehen: www.usa-reisetipps.net/leben-in-den-usa/trinkgeld-usa).

Da der Flugahafen (McCarran International) sehr zentral zum ‚Strip‘ liegt dauerte die Fahrt zu unserem Hotel, dem ‚New York New York‚, nur ca. 10 Minuten. Diesmal habe ich aber an den Tip für den Fahrer gedacht 🙂

Nächste Station ‚Einchecken‘ im Hotel; auch hier war wieder selbstredend alles durchorganisiert! Bitte schreiben Sie hier ihre Heimatadresse, eine gültige Email und eine Telefonnummer auf Sir. Danke sehr Sir! Hier Ihre beiden keycards für Zimmer 1211 (12. Stock). Nehmen Sie bitte den Fahrstuhl B und einen schönen Aufenthalt im ‚New York New York‘ Sir.

Nachdem endlos lange Gänge durchirrt waren standen wir dann endlich so gegen 16:15 Uhr in unserem Zimmer. Um unser Reisebudget nicht allzu  sehr zu strapazieren, hatten wir ein vier Bett-Zimmer gebucht. Jetzt erst einmal für eine halbe Stunde hinlegen und ausruhen!

Und da es ja noch früh am Tag war, auch wenn unsere Körper eigentlich nur noch nach Schlaf lächsten, ging es dann so gegen 17:30 Uhr auf Entdeckungstour.

In der ‚großen Halle‘ des ‚New York New York‘ , dort wo auch die Rezeption ist, reiht sich ein Spielautomat an dem anderen, ein ‚Black Jack‘  oder Roulette Tisch steht neben dem anderen. ‚Pling, pling, pling, ratter, ratter, ratter‘. Die Luft ist muffig, riecht schlecht, alles ist in schummrige Beleuchtung gehüllt; Spielhölle eben!

Also nichts wie raus auf die Straße, auf den ‚Strip‘. Und da erwischt uns wieder die volle Hitze von Las Vegas. Wir ‚kriechen‘ förmlich über den Asphalt. Überall Menschen, Bettler, Straßenverkäufer, Männer und Frauen die Voucher für zwielichtige Kneipen und Bars verteilen, jede Menge Auto’s. Die Klimaanlagen laufen bei offenen Türen auf Hochtouren, Wassernebel wird zur Kühlung überall auf dem Gehweg versprüht. Wir schleppen uns Schritt für Schritt voran. Durst, wir müssen was trinken, suchen und finden einen ‚Supermarkt‘ und kaufen überteuertes Wasser ( 1 Liter für $1.99), für jeden eine Cola und je ein Sandwich. Ausgabe insgesamt $26,39. Wenn das so weiter geht sind wir bald pleite 🙁 Und dann nur noch ab ins Hotel. Nach einem 24 Stunden Tag sind wir wie erschlagen.

Erster Eindruck von Las Vegas: hektisch, laut, überfüllt, dekadent!

Good night America!

Bei­trags­bild © www.wallpapercave.com/

Aug 09 2015

Über den Wolken

Frankfurt a.M. ⇒ Las Vegas
Sonntag, den 09.08.2015

1. Tag

Im Hotelzimmer war es über Nacht erstaunlich ruhig. Kaum zu glauben, dass man sich am Frankfurter Flughafen befindet.
Weder Flugzeuge noch die Autos auf der Zufahrtsstraße vor unserem Hotelzimmer waren zu hören.
Nunja, einziger Wermutstropfen, die Fenster konnte man wegen der Klimaanlage nicht öffnen; ein kleiner Vorgeschmack
auf die USA.

Heute geht’s dann nun über den Atlantischen Ozean.
♦ 12 Stunden Flug stehen vor uns.
♦ 9000 km sind zu ‚überbrücken‘.

Was müssen die Menschen in früheren Zeiten auf sich genommen haben, um solche Entfernungen zu meistern?!

Bevor es losgeht wird noch gefrühstückt; ein paar mitgebrachte Croissants, Kekse usw.

Noch im Hotel auschecken und ab zum Einchecken und durch den Sicherheitsbereich, auf den ich mich mit meinem ganzen Foto Equipment schon so richtig ‚freue‘.
Ich schätze, dass ich so richtig auseinandergenommen werde, bei dem ganzen Kabelkram und Akkus und Speicherkarten …

Aber so schlimm kam es dann doch nicht. Zwar war der angegebene Schalter zum Einchecken (Schalter 752) schon seiten ein oder zwei Jahren ein Counter zum einchecken in die Business Class und nicht wie in den Reiseunterlagen beschrieben für die Premium Economy Class, aber der nette Mann am Schalter hat uns trotzdem eingecheckt. Einscheckzeit ca. 09:00 Uhr.

B45 war unser Abflug Gate. Die Schlange im Sicherheitsbereich schien unendlich lang zu sein. Aber dank hervorragender Organisation dauerte das Warten auf den inklusiv Abfertigung nicht viel mehr als eine halbe Stunde. Ich musste nur alle elektrische Geräte die man einschalten konnte aus dem Handgepäck nehmen, dass war’s auch schon.

Bording Time war gegen 11:30 Uhr und um 12:30 Uhr hob das Flugzeug Richtung Las Vegas ab 🙂

Auf ins Abenteuer: ‚Mit drei Frauen 6000 km durch Amerikas mittleren Westen!‘

H O W D Y

Max. Flughöhe ca. 11.000 Meter, Flugstrecke etwas mehr als 9500 km.
Die Flugroute lag ziemlich weit nördlich. Wir haben weder Schottland noch Island zu Gesicht bekommen.
Grönland wurde fast ‚mittig‘ überflogen. Zwischen den Wolken blinzelten immer mal Grönlands Gletscher
und Eisberge auf offener See durch.
Kanada scheint, aus 10 km Höhe betrachtet, fast nur aus Seen zu bestehen. Irgendwann tauchen riesige Felder
auf die wie ein riesiger Flickenteppich aussehen, durchzogen von kerzengeraden Straßen.

An der Grenze zur USA hören die Felder dies- und jenseits der Grenze auf, sodass ein scheinbar schmaler ‚Pfad‘
entsteht, fast wie ein ungewollter Grenzstreifen. Bis zur Landung in Las Vegas mussten wir nun noch ca. 4 Stunden weiter fliegen.

Je weiter wir ‚in‘ die USA geflogen sind, je zerklüfteter wurde die Landschaft. Beeindruckend war auch der große Salzsee mit Salt Lake City von oben.

Aug 08 2015

Das Abenteuer beginnt

Frankfurt a.M. / Flughafen
Samstag, den 08.08.2015

Heutige Tageshöchsttemperatur: 36°C. Wir hatten relativ kurzfristig umdisponiert und uns entschlossen nicht mit der Bahn nach Frankfurt zu fahren, sondern mit dem Mietauto. Um kurz nach 9:00 Uhr habe ich den Wagen von Europcar in Waiblingen abgeholt (Opel Insignia (Diesel)). Dann noch letzte ‚Korrekturen‘ am Gepäck, Koffer ins Auto, Klappe zu; hat alles gerade so reingepasst ;-).

Um ca. 13:00 Uhr ging’s dann in der ‚Bullenhitze‘ nach Frankfurt. Am Flughafen Frankfurt haben wir uns dann noch verfranzt; wir waren erst am Terminal 2, mussten aber zum Terminal 1 und das alles bei der Wärme. Das Mietauto abgeben ging dann Ruck Zuck.

Nun ist der Frankfurter Flughafen nicht gerade klein und so haben wir einige Zeit gebraucht um überhaupt zu ’schnallen‘ auf welcher Ebene wir uns befinden. Wenn man das mal verstanden hat, ist die Orientierung relativ ‚einfach‘. Nun gut, wir mussten noch ein oder zwei Mal nach dem Weg fragen. 😳 Nach gefühlten Stunden der Suche, konnten wir dann auch im Hotel einchecken und das wiederum ging echt schnell.

Eine halbe Stunde ausruhen und weiter ging’s Richtung Europcar zurück, dass Auto für die Heimreise (am 11.09.2015) buchen. Eine kurze Rast bei McDonalds ‚Essen fassen‘, den Schalter zum Einchecken und das Abflug Gate suchen und das war’s dann für heute!

Und morgen beginnt dann das GROSSE ABENTEUER; kaum zu glauben, oder?

Beitragsbild © www.frankfurt-airport.com

Aug 07 2015

Vom Traum zur Reise

Remshalden
Freitag, den 07.08.2015

Der Countdown hat begonnen! Morgen geht die große Reise in die USA los. Vor über einem Jahr (ca. April 2014) haben wir mit der Planung begonnen.
Im Reisebüro hat man uns damals ziemlich erstaunt angesehen; so früh war wohl noch niemand zum Buchen da!

Nun ja, wir konnten auch erst einmal ’nur‘ das Wohnmobil ‚vorbuchen‘, in der Hoffnung eine gute Flexrate zu bekommen. Der Rest, also der Flug und das Hotel waren erst ca. Ende Oktober 2014 buchbar.

Am Anfang unserer Planung war alles so weit weg! Doch die Tage, Wochen und Monate gingen vorüber. Und dann rückte der Tag ‚X‘ immer näher.

Ja und morgen geht’s dann los. Erst einmal von zuhause mit dem Mietwagen nach Frankfurt zum Flughafen; dort werden wir dann im Hotel übernachten! Wir haben uns für diese Variante entschieden, um gleich von Anfang an keinen Stress zu haben. Lieber eine Nacht ‚dazwischenschieben‘, als inm Stau zu stehen und den Flug zu verpassen.
Und dann geht es am Sontag ab in den Flieger nach Las Vegas 🙂

Die letzten Tage vor der Abreise hatten’s aber noch in sich.

Eine Woche vor dem Abflug fiel uns plötzlich noch ein, dass es ja ganz toll wäre auch einen internationalen Führerschein zu haben, da wir sonst das Wohnmobil nicht anmieten können! Ich also den Montag vor der Abreise (immerhin so schnell 🙁 ) im Landratsamt angerufen. ‚Da sind sie aber sehr sehr spät dran! Wenn sie heute morgen noch zu uns kommen, können sie erst einmal den europäischen (Scheckkarten) Führerschein beantragen. Das kostet dann pro Führerschein 30 €  extra, dafür bestellen wir dann aber die Dokumente per Express! Aber auf ihr Risiko! Wenn Sie dann den ‚Scheckkartenführerschein‘ haben, können sie den internationalen Führerschein gleich beio der Abholung beantragen; den bekommen sie aber sofort ausgestellt. ABER sie müssen auf jeden Fall biometrische Passbilder mitbringen!‘

Um es abzukürzen; ich fuhr 2x hin und her; ein Mal um die Formulare zu holen, dass andere Mal um sie wieder zum Landratsamt zu bringen. Am Donnerstag (06.08.2015), also gestern, konnten wir dann die Führerscheine abholen, den europäischen und den Internationalen Führerschein! Uff, dass war knapp!

Und heute müssen noch die restlichen Dinge, wie Koffer packen, Marschverpflegung besorgen etc., erledigt werden. Und das bei der Hitze. Bei uns war es in den letzten Wochen richtig ‚bullenwarm‘. Heute sollen es bis zu 37°C werden; fast so wie in Las Vegas. 😆